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Nach Kriegsende bestand nur eine Pflichtfeuerwehr, denn viele Kriegsteilnehmer wollten von Uniform und Freiwilligkeit nicht mehr viel wissen, was aus der damaligen Situation heraus verständlich ist.
Kommisarischer Wehrführer der Pflichtfeuerwehr war Hermann Auriga.
Am Abend des 26.09.1953 fielen das Wohnhaus und die angebaute Scheune des Fritz Beisner einem Schadensfeuer zum Opfer und brannten trotz eines sofortigen Löscheinsatzes unserer sowie benachbarter Wehren bis auf die Grundmauern nieder.

Dieser Großbrand veranlaßte zum Nachdenken und war mitentscheidend für die Neugründung unserer Freiwilligen Feuerwehr auf Initiative durch unseren Altbürgermeister Desch und Kreisbrandinspektor Keul am 16.11.1954.

Erster Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr nach dem Kriege wurde Walter Groß, Stellvertreter war Willi Lutz und als Gerätewart wurden Karl-Heinz Sänger und Ernst Hedderich gewählt. Schriftführer wurde Hermann Auriga. Die Wehr erhielt neue Impulse; eine zwischenzeitlich angeschafte Motorspritze TSA 8 sowie neue Uniformen und Kombi-Anzüge verbesserten die Ausrüstung und Leistungsfähigkeit unserer Wehr.

Der gute Ausbildungsstand konnte beim Brand der Scheune des Karl-Heinz Friebertshäuser in der Nacht vom 4. zum 5. Mai 1966 unter Beweis gestellt werden. Durch das schnelle Eingreifen unserer Wehr brannte aus einem Gebäudekomplex von sechs zusammenenhängenden Scheunen nur die eine nieder und größerer Schaden konnte vermieden werden. Dies hob der damalige Kreisbrandinspektor Keul als besondere Leistung hervor und fand lobende Worte für die umsichtige Leitung durch unseren Ortsbrandmeister Walter Groß.
Ein weiterer Großeinsatz war am 24. Juli 1969 bei dem Brand einer Lagerhalle der Planenfabrik Otto Pfeffer erforderlich. Mit weiteren Wehren konnte eine Lokalisierung des Brandherdes erreicht werden.